Intuitiv essen – was bedeutet das?

intuitiv essen

Auch in der „Fitnesswelt“ geht der Trend immer mehr hin zum intuitiven Essen und weg vom Tracken und der ständigen Kontrolle seiner Kalorienzufuhr. Das verursacht nicht nur weniger Stress, sondern führt auch dazu, dass du deinen Körper neu kennenlernst.

Wir haben es verlernt

Unser Körper weiß normalerweise ziemlich genau, welche Menge von welchen Lebensmitteln er braucht, um gut durch den Tag zu kommen.

Die oft oberflächliche Welt auf Social Media und anderen Formaten, trägt ihren Teil dazu bei, dass wir ständig jemandem nacheifern, unser Ernährungsverhalten oft bis ins letzte Detail kontrollieren, und uns die Körperwahrnehmung deswegen immer mehr abhandenkommt.

Statt instinktiv zu dem Lebensmittel zu greifen, auf das wir Lust hätten (und das müssen nicht unbedingt die kalorienreichsten Lebensmittel sein) überlegen wir uns, was unsere Tracking-App noch zulässt und was wir uns sozusagen noch erlauben dürfen.

Dabei kommen wir schnell in Situationen, in denen wir Lebensmittel essen, die uns nicht mal schmecken.

Verbote und Verzicht – der Grundstein für (Ernährungs-) Probleme

Wer kennt es nicht: Wenn wir abnehmen möchten, verbannen wir bestimmte Lebensmittel, auf die wir hin und wieder Lust haben, aufgrund ihrer Kaloriendichte komplett von unserer Liste. Dazu zählen meist Fastfood wie Burger, Pizza, aber auch andere Lebensmittel, die wir gerne genießen, wie Schokolade, Kekse und kleine Snacks zwischendurch.

Diese Verbote führen immer zu einem inneren Druck, dem du irgendwann nachgeben wirst. Meistens sind es dann emotionale Situationen wie Traurigkeit oder Wut oder einfach Langeweile oder Stress, die uns wie automatisch Richtung Kühlschrank gehen oder den Blick über das Süßigkeitenregal schweifen lassen.

Damit können gefährliche Abwärtsspiralen beginnen, die den Fokus immer mehr auf diese Lebensmittel lenken. Nach dem Nachgeben dieser Gelüste entstehen wiederum emotionale Situationen und der Kreislauf beginnt von vorne.

Der erste Schritt

Wie kommen wir nun von diesem Teufelskreis wieder heraus? Schließlich möchten wir weg vom ewigen Essdrang nach kalorienreichen Lebensmittel, der uns vom Erreichen unserer Ziele abhält.

Das Erste, was wir tun müssen, ist, uns von der Diätmentalität zu befreien. Wir müssen aufhören, Lebensmittel in gut und schlecht einzuteilen. In Gesund und ungesund. Erst, wenn wir begriffen haben, dass alles, auf das wir Lust haben, seine Daseinsberechtigung hat, können wir den ersten Schritt Richtung intuitives Essen machen.

Sag dir also ruhig laut: „Von jetzt an haben alle Lebensmittel ihre Daseinsberechtigung. Es gibt kein Gut oder schlecht“.

Wenn du diesen Satz auch in Gedanken öfter wiederholst, wirst du bald merken, dass es dir in Bezug auf Lebensmittel immer besser geht. Jetzt ist es an der Zeit, den zweiten Schritt zu gehen. Bei diesem Schritt geht es um etwas, das schon Jahrtausende in unserem Gehirn vorhanden ist, wir es aber verlernt haben, zu nutzen.

Es geht um die eigene Körperwahrnehmung, sowohl im Inneren, als auch im Außen. Wann hast du dich zum Beispiel gefragt, warum genau du gerade Hunger hast?

Dieser Schritt ist für viele schon der schwierigste. Und jeder Schritt lässt sich natürlich noch in kleinere Ziele herunterbrechen. Der Weg zum intuitiven Essen ist eine Reise, bei der du nicht von heute auf morgen an dein Ziel kommen wirst.

Genauso, wie Probleme mit Ernährung von Person zu Person individuell sein können, so ist auch dieser Weg von der Länge und vom Tempo her völlig individuell. Wichtig ist nur, dass du ihn in deinem Tempo gehst und dich an keiner anderen Person orientierst, die vielleicht schnellere Fortschritte macht.

Mit den Beiträgen in der Kategorie „Intuitives Essen“ werde ich diesen Weg in kleine Schritte unterteilen und dir die nötigen Werkzeuge an die Hand geben, um deine eigene Reise zu starten. Wenn du schneller Fortschritte machen möchtest, kannst du mir aber auch gerne eine Coaching-Anfrage schicken und wir besprechen völlig unverbindlich und in aller Ruhe, wie wir dein Ziel ohne Verzicht, Verbote und akribisches Tracken deiner Ernährung erreichen können.

Beitragssuche

Newsletter Anmeldung

aktuelle Beiträge

wraps rezept

Wraps

Um deine Wraps selbst herzustellen, brauchst du nicht viele Zutaten, wenig Zeit und sie schmecken auch noch besser als die gekauften.

Weiterlesen »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert